Pflege

Bei uns können Sie ihre Lebensgewohnheiten nach Möglichkeit beibehalten. Wenn Sie gerne früh aufstehen oder lieber lange ausschlafen, können Sie es gerne weiter so beibehalten. Individuell stimmen wir die Pflege mit Ihnen ab. Brauchen Sie zum Beispiel Hilfe bei den Toilettengängen, beim Waschen, Pflegen oder Kleiden, beim Aufstehen oder Fahren mit dem Rollstuhl, helfen wir Ihnen selbstverständlich in allen Bedürfnislagen weiter. Je nach Notwendigkeit reichen wir auch Essen oder Getränke an. Wir versorgen ihre Wunden, kümmern uns um die Organisation von Rezepten und Therapien.

Unsere Pflegekräfte sind in zuverlässigen Teams organisiert. Sie haben fest zugeordnete Pflegepersonen rund um die Uhr – auch in der Nacht.

Wir legen Wert auf Qualität und Qualifikation. Der Anteil der examinierten Alten- und Krankenpfleger unserer Mitarbeiter ist überdurchschnittlich hoch. Fachlich weitergebildete Experten für die Bereiche Wundmanagement, Inkontinenz, Palliativpflege und Gerontopsychiatrie helfen Ihnen weiter.

Gerontopsychiatrische Pflege

Aktivierende Pflege als Hilfe zur Selbsthilfe: gerontopsychiatrisch veränderte Bewohner sind nicht mehr in der Lage, ihr Leben selbst zu bestimmen oder zu beeinflussen. Sie haben verlernt, Bedürfnisse zu äußern, Entscheidungen zu treffen und ihren Tag zu strukturieren. Oft sind sie nicht fähig Sinneseindrücke angemessen zu interpretieren, sich sprachlich auszudrücken oder Alltagsfähigkeiten selbstständig und durch eigenen Antrieb auszuführen. Symptome, wie motorische Unruhe, die sich im ständigem Herumwandern und sinnlos erscheinenden Aktivitäten äußern, kommen häufig vor. Auch verwirrte und psychisch erkrankte Menschen können noch eine Reihe von Alltagsaufgaben erfüllen. Leider werden sie ihnen häufig nicht zugetraut. Die in unserem Hause praktizierte aktivierende Pflege lenkt einem Fähigkeitsverlust entgegen. Unsere Pflegekräfte aktivieren jeden Bewohner, seine Fähigkeiten auch im Rahmen der Pflege einzusetzen und zu erhalten. Kann sich beispielsweise ein Bewohner noch alleine ein Kleidungsstück anziehen oder sich selber sein Brot streichen, so unterstützt die Pflegekraft dieses und greift dann aktiv ein, wenn es erforderlich ist. Im Vordergrund stehen immer die Motivation, der Wille und die Fähigkeiten des Bewohners. Dabei kommt es uns darauf an, auch kleine Fortschritte zu sehen und zu fördern, sie für lange Zeit zu erhalten.