Fast-Track-Konzept
Fast-Track (englisch für „Schnellspur“) bezeichnet ein therapeutisches Konzept, das die schnelle Wiederherstellung nach einer Operation zum Ziel hat. Fast-Track greift vor allem bei Darmoperationen (z.B. Tumorerkrankungen, Divertikulitis, Morbus Crohn) und bedeutet für die Patienten geringere allgemeine Risiken, eine schnellere Erholung nach dem Eingriff und einen kürzeren stationären Aufenthalt. Eckpunkte des Fast-Track-Konzepts sind:
- Bis sechs Stunden vor der Operation können die Patienten noch Essen und Trinken zu sich nehmen, bis zwei Stunden vor Beginn der Narkose gesüßten Tee.
- Eine Darmspülung zur Vorbereitung ist meist nicht mehr notwendig.
- Gut vertragliche Narkosemittel, wenig Übelkeit und Erbrechen nach der Narkose
- Kleinere Bauchschnitte
- Schmerztherapie bereits während der Operation
- Spezielle Nahttechniken an der Darmwand
- Wenig Drainagen und Katheter
- Keine Magensonde nach der Operation
- Bereits am Operationstag dürfen Patienten abends wieder essen und trinken
- Weniger Bedarf an Schmerzmitteln
- Postoperative Mobilisation des Patienten noch am Tag des Eingriffs





