Hämorrhoiden
Hämorrhoidalknoten entstehen aus angeschwollenen Gefäßgeflechten im Analkanal, welche Schmerzen, Juckreiz, Fremdkörpergefühle und Blutungen auslösen können. Das Hämorrhoidalleiden ist eine häufige Erkrankung, 70% der über 30 jährigen haben bei der körperlichen Untersuchung einen mehr oder weniger ausgeprägten Befund. Kleine Knoten werden mit Salben und Zäpfchen behandelt. Einzelne mittelgroße Knoten werden mit einer „Gummibandligatur“ therapiert, dabei schnürt ein Gummibändchen die Durchblutung des Knotens an seinem Ursprung ab und der Hämorrhoidalknoten fällt nach einiger Zeit ab. Große zirkuläre Knoten müssen operativ behandelt werden. Bei der Operationsmethode nach Longo werden die Knoten zirkulär mit einer feinen Klammernaht abgetragen. Einzelne heraustretende Knoten werden herausgeschält und an ihrer Basis abgesetzt (Operationsmethode nach Parks). Nach operativer Therapie ist das Wiederauftreten selten, die anfänglich immer noch nahezu unvermeidlichen Schmerzen klingen rasch ab.





