Arthrose- und Rheumachirurgie

Mit zunehmendem Alter leidet jeder Dritte an Arthrose. Ursache ist eine übermäßige Abnutzung des Gelenkknorpels. Arthrose betrifft nur einzelne Gelenke, häufig an Fingern und Daumen. Die seltenere rheumatoide Arthritis hingegen ist eine entzündliche Gelenkerkrankung, die im Laufe der Zeit immer mehr Gelenke in Mitleidenschaft zieht. Besonders häufig entzünden sich Hand- und Fingergelenke, im schlimmsten Fall kann das Gelenk vollständig zerstört werden.

Hauptmerkmale beider Erkrankungen sind Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Wichtig sind in jedem Fall die frühzeitige Diagnose und die geeignete Therapie, um das Fortschreiten und weitere Schäden zu vermeiden. Eine erste Untersuchung in der Handsprechstunde bringt schnell Aufschluss, welche Therapie helfen kann. Zunächst kommen Medikamente, Krankengymnastik, Massagen, Wärme- oder Kälteanwendungen zum Einsatz. Wenn konservative Behandlungsmöglichkeiten keine Besserung bringen, kann ein chirurgischer Eingriff an den betroffenen Gelenken langfristig helfen und vor allem die Schmerzen nehmen.