Katholische Kliniken Ruhrhalbinsel bieten Patientinnen mit Rofil-Brustimplantaten schnelle Unterstützung an

Pressemeldung

Klinik-Expertise gefragt bei der Entwicklung bundesweit standardisierter Vorgehensweisen bei schadhaften Brustimplantaten

Die derzeit in der Medienberichterstattung allgegenwärtige Nachricht über möglicherweise gesundheitsgefährdende Brustimplantate verunsichert viele Patientinnen. Die Katholischen Kliniken Ruhrhalbinsel bieten daher ihren Patientinnen, die möglicherweise betroffen sind, schnelle und unbürokratische Hilfe an.

Als einzige ausgewiesene Klinik für Plastische Chirurgie im gesamten Versorgungsgebiet sind die plastischen Chirurgen um Chefarzt Dr. Michael Bromba sehr erfahren in der Brustchirurgie und versorgen einen hohen Anteil an Patientinnen nach einer Brustkrebserkrankung sowie bei ästhetischen Eingriffen.

Nachdem zunächst nur Implantate der französischen Firma PIP in Verdacht standen, aus minderwertigem Silikon gefertigt zu sein, hat sich der Skandal ausgeweitet. Mittlerweile sind auch Produkte des Herstellers Rofil betroffen, dem PIP teilweise zugeliefert hat. Die Katholischen Kliniken Ruhrhalbinsel haben keine PIP-Implantate verwendet, Implantate der Firma Rofil wurden in der Zeit zwischen 2000-2004 verwendet und bei insgesamt 81 Patientinnen eingesetzt. Da derzeit noch nicht bekannt ist, welche Chargen der von Rofil gelieferten Implantate tatsächlich betroffen sind und möglicherweise minderwertiges Silikon enthalten, wurden vorsichtshalber alle Patientinnen per Post benachrichtigt, die ein Rofil-Implantat erhalten haben.

Hotline und Sprechstunde eingerichtet

Die Patientinnen können sich in der eigens eingerichteten Sprechstunde melden, die Ärzte der Plastischen Chirurgie bieten eine eingehende Beratung und Untersuchungen an und empfehlen - wenn erforderlich - weitere Behandlungsschritte. „Es ist uns wichtig, den betroffenen Frauen schnellstmöglich Hilfe anzubieten, auch dann, wenn die Frage nach der Kostenübernahme bei einem eventuell notwenigen Eingriff noch nicht abschließend geklärt ist“, erklärt Dr. Bromba. Das Infoangebot gilt für alle betroffenen Patientinnen, auch wenn sie nicht hier im Haus operiert wurden, oder wenn sie in einer anderen Klinik PIP-Implantate eingesetzt bekommen haben, die an den Katholischen Kliniken Ruhrhalbinsel nie verwendet wurden.

Hotline:

(0201) 455-1400 (Fr. Fürstenau) und -1428 (Fr. Herling)
Montag bis Donnerstag von 8.30-16.30 Uhr, Freitag von 8-15 Uhr.

Ausschließlich qualitätsgeprüfte Ware verwendet

Während PIP-Implantate unter dem Verdacht von Billigware stehen, galten die Rofil-Implantate als qualitätsgeprüfte Markenprodukte zu damals marktüblichen Preisen, die bei den Katholischen Kliniken Ruhrhalbinsel in dem Zeitraum zwischen 2000 und 2004 parallel zu anderen Fabrikaten eingesetzt wurden. Entscheidend für die Wahl eines Implantats waren und sind einzig medizinische Erwägungen zugunsten eines bestmöglichen Behandlungsergebnisses. Die Katholischen Kliniken Ruhrhalbinsel verwenden ausschließlich zugelassene und geprüfte Medizinprodukte, deren Einsatz lückenlos dokumentiert wird. 

Expertenrat der Plastischen Chirurgen bundesweit gefragt

Die Klinik für Plastische Chirurgie arbeitet nach anerkannten Standards der Fachgesellschaften und genießt in Patienten- und Fachkreisen ein gutes Renommee. Kein Zufall also, dass die Deutsche Fachgesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen die Klinik ins Expertengremium des Bundesamtes für Arzneimittel und Medizinprodukte und des Bundesgesundheitsamtes berufen hat, das sich zum Ziel gesetzt hat, ein bundesweit einheitliches Vorgehen bei den betroffenen Patientinnen mit schadhaften Implantaten zu entwickeln.

Die Ärzte gehen davon aus, dass sich in der Folge der Entwicklungen um die in Verdacht geratenen Implantate auch viele Patientinnen an sie wenden werden, die in anderen Kliniken ihre Implantate erhalten haben und sich nun zu einem Implantatwechsel an den Katholischen Kliniken Ruhrhalbinsel entschließen.

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