Herzinsuffizienz
Bei einer Herzinsuffiziens bzw. Herzmuskelschwäche reicht die Leistung des Herzens nicht mehr aus, um den Körper ausreichend mit Blut und Sauerstoff zu versorgen. Hauptauslöser der chronischen Herzschwäche sind Bluthochdruck, Herzrhythmusstörung, Herzklappenerkrankung oder die Verkalkung der Herzkranzgefäße. Die Herzinsuffizienz ist keine Krankheit, sondern vielmehr eine Anhäufung von Symptomen. Diese gehen häufig mit körperlichen Leistungsabfall, Wasseransammlungen in den Beinen oder Luftnot einher.
Symptome
Man unterscheidet zwischen der akuten und chronischen Herzinsuffizienz. Während die akute Form zum Beispiel durch einen Herzinfarkt ausgelöst werden kann, entsteht der chronische Verlauf durch Herzerkrankungen, die die Leistung des Herzens teilweise über Jahre schwächen. Meist sind die ersten Anzeichen so gering, dass die chronische Herzinsuffizienz erst nicht bemerkt wird. Manche Betroffenen nehmen die Symptome wie Leistungsschwäche, Atemnot oder Wasseransammlung auch nur als Alterserscheinungen wahr und wissen nicht, dass sie therapierbar sind. Wichtig ist daher eine gezielte Diagnostik.
Therapie
Therapiemöglichkeiten sind neben der medikamentösen Behandlung mit ACE- Hemmen, Beta-Blockern oder Diuretika zum Beispiel die so genannte Resynchronisationstherapie, Bewegungstherapie, die Implantierung eines Schrittmachers oder der Einsatz eines Defibrillators. Wissenschaftliche Studien haben außerdem gezeigt, dass gezielter Herzsport die Leistungsfähigkeit bei Herzschwäche je nach Trainingsumfang um bis zu 25 Prozent verbessern kann. Vor einer sportlichen Betätigung bei Herzschwäche stehen eine gründliche Untersuchung beim Kardiologen und ein Belastungstest (Ergometrie) an.





