Bildnerisches Gestalten

„Ich kann nicht malen“ - so reagieren viele Teilnehmer, die zum ersten Mal zum Bildnerischen Gestalten kommen. Dabei hat das nichts mit „Können“ zu tun. Der Umgang mit Farben und Formen eröffnet einen Zugang zur eigenen Kreativität. Ziel der Maltherapie ist es, die eigene Kreativität zu erfahren, um diese für den Alltag zugänglich zu machen. Dazu sind keine Mal-Erfahrungen notwendig und es werden auch keine Techniken im Sinne eines Malkurses vermittelt.  

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

Das Bild spiegelt Erlebnisse, Gefühle und Wünsche wider, die oftmals nicht in Worte gefasst werden können. Die gemeinsame Betrachtung des Bildes kann dazu führen, die eigenen Ressourcen zu entdecken und neue Wege und Lösungen für sich zu erkennen. Phantasie, Eigenverantwortung, Änderung des Blickwinkels und eine größere Freiheit im Umgang mit Ideen und Erfahrungen werden durch Kreativität angeregt und entwickelt. Die Teilnehmer sind immer dazu aufgefordert, sich aktiv an der Gestaltung der Therapieeinheit zu beteiligen.