Verhaltenstherapeutische Gruppenpsychotherapie
Psychische Erkrankungen sind für Betroffene oft schwer zu verstehen und zu akzeptieren, da sie keinen Grund für diese Erkankung erkennen. Angst, etwas nicht richtig gemacht zu haben oder sich aktuelles Handeln und Fühlen nicht erklären zu können, sind meist mit der Hoffnung verknüpft, dass „Fachleute es schon wissen“. Wir glauben jedoch, dass Sie sich selbst am besten kennen und werden Sie dabei begleiten,
- sich genauer wahrzunehmen,
- sich besser zu verstehen,
- einen Zusammenhang Ihrer Erkrankung mit Ihrer derzeitigen Lebenssituation zu erkennen,
- vorhandene Ressourcen wiederzuentdecken,
- achtsamer mit sich umzugehen,
- und Veränderungswege zu finden.
Vertrauen und Verständnis
In der Gruppenpsychotherapie können Sie nach einer Phase des Einlebens (Vertrauensbildung) erarbeiten, in welche Richtung Ihre Veränderung gehen soll und welche Ziele und Bedürfnisse Sie am Ende einer erfolgreichen Behandlung erreicht haben möchten. Hilfreich ist dabei zu spüren, dass Sie von anderen verstanden werden, dass es nicht Ihnen allein so geht und dass andere Menschen Sie wertschätzen. So fällt es häufig leichter, eigene Defizite zu erkennen und Veränderungswünsche und –Ideen zu entwickeln.
Eigene Stärken entdecken
Mit Hilfe von Rollenspielen, Strukturierungs- und Problemlösegesprächen können Sie im geschützten Rahmen der Gruppe eigene Stärken und Fähigkeiten entdecken. Daraus entwickelt sich in der Regel eine Neueinschätzung Ihrer Situation. Über wiedergewonnen Hoffnung und Aktivität können Sie daran arbeiten, Ihre Stimmungslage zu verbessern, hoffnungsvoller in die Zukunft zu blicken, mehr auf Ihre Bedürfnisse zu achten und insgesamt mehr Lebensfreude zu empfinden. Sie werden im geschützten Rahmen der Gruppe neues Verhalten erproben können und Ängste abbauen lernen.





