"Lebensschule" Tagesklinik
Die Tagesklinik wird in der Fach-Literatur gerne als „Lebensschule“ (Finzen) bezeichnet, in der man Fähigkeiten und Fertigkeiten des alltäglichen Lebens (wieder) erlernen kann. Dabei geht es immer auch um die Stärkung der sozialen Kompetenz, den (Wieder-)Aufbau von Selbstwertgefühl, die Aktivierung der eigenen Ressourcen und Gestaltungsmöglichkeiten. Ähnlich wie in einer Schule folgt die tagesklinische Behandlung dann auch einem individuell zusammengestellten Stundenplan, der unterschiedliche therapeutische Angebote beinhaltet. Der Schwerpunkt der Behandlung liegt auf gruppentherapeutischen Angeboten, darüber hinaus gibt es ärztliche Visiten und Einzelgespräche sowie ungterschiedliche Formen medikamentöser Behandlung.
Diagnostik
Dem individuellen Behandlungs- und Wochenplan geht eine ärztlich psychiatrische und eine psychologisch Diagnostik voraus.
Ärztlich-psychiatrische Diagnostik:
- Laboruntersuchungen
- EEG
- EKG
- Klinische Befundserhebung
Psychologische Diagnostik:
- „In vivo“-Diagnostik durch Wahrnehmung der PatientInnen im Alltag
- im Bedarfsfalle psychologische Testdiagnostik (Leistungs-, Aufmerksamkeits-, Persönlichkeitstests)
Therapieformen
- Psychotherapeutische Gesprächsgruppen
- Psychodrama
- Konzentrative Bewegungstherapie (KBT)
- Ergotherapie
- Hirnleistungstraining (HLT)
- Sport- und Bewegungstherapie
- Entspannungstherapie
- Musiktherapie
- Achtsamkeitstherapie
- Alltagstraining
- Bildnerisches Gestalten
- Aktivierung der Sinneswahrnehmung
- Literaturkreis






