Rotatoren-Defektarthropathie

Rund vier Prozent der Patienten mit irreparablen massiven Rotatorenmanschetten-Defekten entwickeln eine Arthrose des Schultergelenkes. Wenn als Folge dessen, auch der Arm nicht mehr gehoben werden kann, wird das Gelenk durch ein so genanntes „inverses“ („umgedrehtes“) Prothesensystem ersetzt. Dabei wird eine "Halbkugel" aus Metall auf die ursprüngliche Gelenkpfanne aufgeschraubt. Der Drehpunkt des Gelenkes ist dadurch wieder nach unten verlagert und seine Funktion meist deutlich verbessert.