Arthroskopische Behandlung der Arthrose des Schultereckgelenkes (Acomioclaviculargelenksarthrose)
Das Schultereckgelenk zeichnet sich (wie übrigens auch andere Gelenke) damit aus, dass eine Knorpelscheibe den Gelenkflächen dazwischen geschaltet ist. Dieses kann frühzeitig oder auch bei entsprechender starker Belastung frühzeitig verschleißen und somit kann es infolge dessen zu einem frühzeitigen Verschleiß der dortigen Gelenkflächen führen und somit zu einer Arthrose. In einer frühen Phase können diese Schmerzen durch eine lokale Injektion mit Betäubungsmittel und ggf. mit Cortisonzusatz oder anderen physikalischen Verfahren gut behandelt werden. Wenn jedoch die Schmerzen chronisch werden und immer wieder auftreten trotz der entsprechenden konservativen Behandlung besteht die Indikation zu einer operativen Behandlung. Dies erfolgt heute in den meisten Fällen endoskopisch, dabei kann die kaputte Gelenkknorpelscheibe als auch der Gelenkanteil des Schlüsselbeines (max. vier mm) entfernt werden, welches die Schmerzsymptome sicher behebt.
Der Vorteil des endoskopischen Verfahrens ist dabei, dass die stabilisierenden Bandstrukturen im oberen Bereich des Gelenkes erhalten bleiben, so dass die Schulter auch nach der Operation bis zur Schmerzgrenze voll bewegt werden kann. Bei den offenen Verfahren muss dagegen das Heben der Schulter über die Horizontale für sechs Wochen vermieden werden.
Zu einem frühzeitigen Verschleiß des Schultereckgelenkes kann es auch oft bei extremen Kraftsportlern kommen, die aufgrund der entsprechenden Belastungs-Situation (z.B. Bankdrücken) eine AC-Arthrose bekommen. Hier spricht man auch von einem „weight lifters Syndrom“. Die Behandlung entspricht der vorgenannten.






