Gelenkersatztherapie

Bei verschiedenen Erkrankungen am Schulter- oder Ellenbogengelenk kann der Einsatz eines künstlichen Gelenkes notwendig sein. Verschleißbedingte, starke Ruhe- und Belastungsschmerzen, die die Einnahme starker Medikamente nötig machen, sind Indikatoren dafür. Neben den sichtbaren knöchernen und Weichteil-Veränderungen des Gelenkes im Röntgenbild oder Kernspin sind die Beschwerden des Patienten ausschlaggebend für die Entscheidung, welche Art von Gelenkersatz zum Einsatz kommt – eine Voll-, Teil oder Spezial-/Umkehrprothese.  

Ziel: Schmerzfreie und stabile Gelenke

Bei einer schmerzhaften Zerstörung des Schultergelenkes durch Arthrose, Rheuma oder Bruch des Oberarmkopfes können die Gelenkflächen von Oberarmkopf und Schulterpfanne mit gutem Erfolg durch Prothesen aus Spezialmetall, bzw.Titan und speziellem Polyethylen ersetzt werden. Auch beim Ersatz für das Ellenbogengelenk werden die modernen Materialien erfolgreich verwendet. Ziel ist, dass der Patient schmerzfrei ist, sich Bewegungsfunktion und -umfang signifikant verbessern und die Stabilität wieder hergestellt ist. Die modernen künstlichen Gelenke haben heute eine deutlich verlängerte Lebensdauer.

Symptome

  • Stark abbauende Veränderungen des Gelenkes im Röntgenbild und in der Kernspin- oder Computertomographie
  • Kernspin- oder Computertomographie
  • Starker Ruhe- und Belastungsschmerz
  • Deutliche Bewegungseinschränkung des Gelenkes