Diagnoseverfahren

Zur Diagnostik werden verschiedene Verfahren herangezogen. Die Untersuchungsergebnisse und die persönliche Gesamtsituation des Patienten bilden nach Abschluss der Diagnostik die Grundlage für die gemeinsame Entscheidung mit dem Ärzteteam, welches Therapiekonzept am besten geeignet ist.

Krankengeschichte

Im ausführlichen Gespräch macht sich der Arzt ein Bild von Beschwerden, Vor- oder Begleiterkrankungen und evtl. Risikofaktoren wie z.B. Darmkrebs in der Familie.

Körperliche Untersuchung

Zur gründlichen Untersuchung zählt auch die schmerzfreie Tastuntersuchung des Mastdarms, bei der bereits rund die Hälfe aller Mastdarmtumore entdeckt werden.

Laboruntersuchung

Die Blutwerte geben Aufschluss über den Allgemeinzustand und Begleiterkrankungen des Patienten. Außerdem können zur Kontrolle des Krankheitsverlaufs und im Rahmen der Nachsorge sogenannte Tumormarker bestimmt werden, um ein Wiederaufflammen der Krebserkrankung rechtzeitig erkennen zu können

Sonografie

Die schmerz- und strahlenfreie Ultraschalluntersuchung des Bauches stellt die inneren Organe wie Leber, Nieren oder Milz dar. Der diagnostizierende Arzt erkennt so Veränderungen der Organe und der Lymphknoten.

Rektale Endosonografie

Diese Spezialform der Sonografie ist neben der Magnetresonanztomografie derzeit das Verfahren mit der höchsten Genauigkeit für die Beurteilung der Tumorausdehnung bei einem Rektumkarzinom.