Strahlentherapie

In der Therapie von Dickdarmkrebs ist die Strahlentherapie fester Bestandteil. Dabei können energiereiche Strahlen die Tumorzellen so stark schädigen, dass sie absterben. Gesunde Zellen reagieren weniger empfindlich, da sie gegenüber den schnell wachsenden Krebszellen meist über Reparaturmechanismen verfügen. Da sich die Strahlung heute dank moderner Technik äußerst zielgenau auf den Tumor bündeln lässt, sind die früher gefürchteten schweren Nebenwirkungen selten geworden. Vor der ersten Bestrahlung wird das zu bestrahlende Gebiet anhand einer 3-dimensionalen CT-Bildgebung präzise geplant und die Bestrahlung simuliert, damit die Strahlen später zielgenau den erkrankten Bereich treffen und umliegende Organe größtmöglich geschont werden. Die Anzahl der erforderlichen Bestrahlungssitzungen hängt vom jeweiligen Krankheitsbild ab. Die Bestrahlung erfolgt ambulant, pro Sitzung kommen die Patienten in der Regel an vier bis fünf Tagen in eine der strahlentherapeutischen Praxen des Darmzentrums.

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