Operation des Rektumkarzinoms

Bei einem Drittel der Erkrankten betrifft der Darmkrebs den Enddarm (Rektum). Dank moderner Operationstechniken und der großen Erfahrung der Operateure im Darmzentrum kann das Rektumkarzinom in vier von fünf Fällen kontinenzerhaltend operiert werden, das heißt, der natürliche Darmausgang bleibt erhalten. Kleinere Rektumkarzinome können sogar besonders schonend endoskopisch durch den After operiert werden. Zeigt die Diagnostik einen größeren Tumor oder bereits Lymphknotenvergrößerungen, geht der Operation zunächst eine Strahlen-Chemotherapie voraus, die zum Ziel hat, den Tumor zu verkleinern und die Operation zu erleichtern. Wenn der Schließmuskel mit entfernt werden muss, um eine vollständige Entfernung des Tumors sicherzustellen, wird ein endgültiger künstlicher Darmausgang angelegt.

ILCO Selbsthilfegruppe

Stomaversorgung